Für Privatpersonen
Menschen sollen unabhängig vom Pflegesystem lernen, einen Angehörigen oder sich selbst kompetent, sicher und würdevoll zu versorgen, mit echtem Fachwissen statt Bauchgefühl oder Überforderung. Es geht um Selbstbestimmung: nicht ausgeliefert sein, sondern selbst handlungsfähig werden.
Welches Problem wird gelöst?
- Angst und Unsicherheit im Umgang mit einem pflegebedürftigen Angehörigen: falsch machen, verletzen, überfordert sein.
- Fehlendes Wissen über Körper, Krankheit, Alter und Demenz. Hilflosigkeit in alltäglichen Situationen.
- Abhängigkeit vom offiziellen Pflegesystem, wenn schnelle, eigene Handlungsfähigkeit gebraucht wird, zum Beispiel nachts, im Notfall oder bei plötzlicher Verschlechterung.
Was wird dadurch möglich?
- Sie heben, lagern und bewegen den Angehörigen sicher, ohne sich selbst den Rücken zu ruinieren oder ihn zu verletzen.
- Sie erkennen frühzeitig, wenn sich der Gesundheitszustand verändert, und reagieren in einer Notfallsituation ruhig und richtig statt in Panik zu geraten.
- Sie kommunizieren mit einem demenzkranken Menschen, ohne dass es zu Konflikten oder Verzweiflung kommt. Aus Überforderung wird ein sicherer, liebevoller Umgang, weil Sie verstehen, was im Gegenüber gerade passiert.
Was sind die Bestandteile?
- Praktische Pflegekompetenzen: Grundpflege, Mobilisation & Lagerung, Hygiene & Sicherheit
- Fachliches Verständnis: Krankenbeobachtung, Umgang mit Krankheit & Alter, Notfallkompetenzen
- Beziehungsebene & Selbstverständnis: Kommunikation & Demenzumgang, Körperwissen, Biografiearbeit, Bewusstsein
